Hockeyplatz bleibt geschlossen: Der MSC öffnet nur die Tennisplätze
Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am gestrigen Mittwochnachmittag den kontaktlosen Breitensport im Freien erlaubt. Im Land Nordrhein-Westfalen gilt diese Regelung ab sofort. Nach den dem Marienburger Sport-Club 1920 e.V. zurzeit vorliegenden Informationen gilt diese Entscheidung nur für den Tennis-, jedoch nicht für den Hockeyspiel- und trainingsbetrieb. Nach aktuellem Stand geht der MSC daher davon aus, das Hockeytraining am 30. Mai starten zu können. „Wir freuen uns auf diesen Termin“, sagt Simon Stark, Sportlicher Leiter Hockey. „Sollten wir neue Informationen vom Land NRW oder den Hockeyverbänden erhalten, informieren die Trainer und der Club schnellstmöglich.“ Der MSC-Kunstrasenplatz bleibt demnach weiterhin gesperrt.
Ab dem morgigen Donnerstag: Der MSC öffnet ab 9 Uhr die Tennisplätze
Nach den uns vorliegenden Informationen, hat die Landesregierung am heutigen Mittwoch entschieden, dass Sportvereine ihre Tennisplätze für den Tennisbetrieb ab sofort wieder öffnen dürfen. Der MSC hat entschieden, dies ihren Mitgliedern ab dem morgigen Donnerstag, 07.05.2020, ab 9.00 Uhr zu ermöglichen. Genauere Regelungen zum Ablauf des Spielbetriebs wurden dem Marienburger Sport-Club 1920 e.V. noch nicht mitgeteilt. Dennoch besteht völlige Klarheit darüber, dass die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen selbstverständlich weiterhin gelten.
Zeig dich solidarisch: Hol dir deine Maske in unseren MSC-Farben
Noch ruhen die Bälle auf den Tennis- und Hockeyplätzen in Nordrhein-Westfalen. Die Farben des MSC könnt ihr ab sofort aber dennoch stolz repräsentieren. Denn statt unseres Trikots tragen wir jetzt unsere Maske in schwarz-gelb. Professionell näht Jana Hortian, die Tochter unseres MSC-Tennistrainers Dirk Hortian, alle Masken in Handarbeit. Bestellen könnt ihr sie für je 10,00 Euro ab sofort per Nachricht an Dirk.
Der Vorstand wünscht einen schönen Maifeiertag und informiert über die aktuelle Tennissituation
Wir wünschen Ihnen einen unter den gegebenen Umständen angenehmen Feiertag zum 1. Mai und ein schönes verlängertes Wochenende.
Aus den heutigen Pressemitteilungen ist herauszulesen, dass die Bundes- gemeinsam mit den Landesregierungen den Faktor „Zeit“ nutzt. Man will bis zum 6. Mai 2020 ein Konzept erarbeiten, wie es in Abstimmung mit den Bundesländern weitergehen soll. Gut gemeinte Absichtserklärungen der letzten Tage, beispielsweise der Sportministerkonferenz zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes, haben nichts Konkretes ergeben.
1929: Tennis- und Hockeyspieler kehren dem MSC den Rücken und gründen den Marienburger THC
Anfang der 1920er-Jahre gründeten die Mitglieder des MSC ihre erste Hockeyabteilung. Clubintern standen die Hockeyspieler lange Zeit im Schatten der erfolgreichen Schlagballer und Leichtathleten. Dennoch eilte den Hockeyspielern nicht nur in Köln, sondern in ganz Westdeutschland ein guter Ruf voraus. Für den Erfolg waren sie – und auch die 1923 gegründete Tennisabteilung – bereit, Opfer zu bringen. Nichts Besseres konnten sie sich damals vorstellen, als mit den Leichtathleten, Schlagballern und Fußballern 1928 gemeinsam endlich auf die erste eigene MSC-Clubanlage am Heidekaul zu ziehen. Doch die Freude über den ersten Großverein im Kölner Süden hielt nur kurz. Streitigkeiten und Unverständnis dominierten das Leben der Tennis- und Hockeyspieler im MSC. Ein durchgebrannter Kassenwart sorgte 1929 schließlich für den letzten großen Knall: Dem Großteil der Tennis- und Hockeyspieler reichte es. Sie zogen schnurstracks wieder aus – und gründeten nur wenige hundert Meter weiter den Marienburger THC.
1928: Die erste eigene Clubanalge – Umzug an den Heidekaul
Als die Marienburger Jugendlichen 1920 den ersten Sportclub des Viertels gründeten, war es ein reiner Straßenverein. 1921 bauten sie ihren ersten Sportplatz – ganz pragmatisch auf einem brachliegendem Grundstück an der Goltsteinstraße. Nur ein Jahr später mussten sie dieses allerdings wieder räumen. Einfach, weil dort nun gebaut werden sollte. Nachdem der Club 1923 wuchs, ging es für die Mitglieder auf die andere Rheinseite: Die Stadt hatte es dem Marienburger SC genehmigt, gemeinsam mit anderen Vereinen auf den Poller Wiesen zu trainieren. Parallel dazu gründete sich die erste MSC-Tennisabteilung. Diese baute kurzer Hand ihren eigenen Platz: an die Bonner Straße – fünf Jahre, bevor die restlichen Sportler an die gleiche Stelle zogen, den Heidekaul. 1928 – ein Jahr mit gesellschaftlichen Höhepunkten und weiteren sportlichen Vizemeistern.
Hockey: DHB und WHV setzen Saisons bis Ende Juli aus
Bereits am Montag hatte der Deutsche Hockey-Bund (DHB) mitgeteilt, auf Empfehlung der „Task-Force Bundesliga“ die Feldrückrunde in der 1. und 2. Bundesliga bis mindestens zum 31. Juli 2020 auszusetzen. Nun sind auch die Länder- und Regionalverbände der Entscheidung des DHB gefolgt: Der Ligabetrieb aller Erwachsenenmannschaften im WHV ruht demnach ebenfalls bis Ende Juli. Zudem teilte der WHV mit, dass die Jugendligen frühestens nach den Sommerferien ihren Spielbetrieb aufnehmen könnten. Der Marienburger Sport-Club 1920 e.V. versteht die Entscheidung der Verbände und unterstützt den Gedanken, die Gesundheit der Allgemeinheit und der Spielerinnen und Spieler bestmöglich schützen zu wollen.
Verlängerung der Kontaktbeschränkungen: Der MSC bleibt mindestens bis zum 3. Mai geschlossen
Die gemeinsame Sitzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den 16 Ministerpräsidenten hat ergeben, dass die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen mindestens bis zum 3. Mai andauern. Somit bleiben auch Sportvereine sowohl für den privaten wie auch für den öffentlichen Publikumsverkehr geschlossen. Insofern betrifft die Entscheidung der Bundes- und Landesregierungen auch den Marienburger Sport-Club. Mindestens bis zum 3. Mai ist es nicht möglich, im MSC Tennis oder Hockey zu spielen. Auch die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen.
„Off Court Tennis Talk“ – der Tennispodcast mit unserem Herrenspieler Christian Hansen
Auch wenn wir aktuell kein Tennis spielen können – über den Sport und vor allem über vieles neben dem Platz können wir auch von Zuhause aus noch immer einiges lernen. Mittlerweile vier Folgen des „Off Court Tennis Talk“ hat unser Tennisherrenspieler und Ur-MSCer Christian Hansen aufgenommen. In diesen gewährt er gemeinsam mit Experten interessante Einblicke in die Tenniswelt – und verrät, warum beispielsweise gerade Mentalität auf dem Platz wichtig ist. In Folge zwei ist unser MSC-Trainer Dirk Hortian zu Gast. Im Gespräch mit Christian geht es selbstverständlich neben der Entwicklung von Tennistalenten auch um den MSC.
1927: Deutscher Meister, Rekordhalter und Schöpfer des MSC-Wappens: Rudi Dobermann, ein Ausnahmeathlet
In den 1920er-Jahren erlangt der MSC deutschlandweite Bekanntheit. Nicht nur dank der Schlagballmannschaft – sondern besonders aufgrund der Leichtathleten. Ja, richtig gelesen: Als die Marienburger Nachbarskinder 1920 den Marienburger SC gründeten, spielten sie nicht nur Fußball und kurze Zeit später auch Schlagball. Vor allem betrieben sie Leichtathletik. Bereits im Oktober 1920 fand das erste MSC-interne Sportfest statt. Damals, das versteht sich von selbst, direkt auf den Straßen Marienburgs. Willi Diefenthal, einer der Gründungskinder des MSC, sicherte sich nicht nur den ersten Platz im 100-Meterlauf, sondern mit 9,50 Meter den Sieg im Kugelstoßen und mit 1,50 Meter den ersten Preis im Hochsprung. Nur kurze Zeit später sollte ihn allerdings ein anderer MSCer in den Schatten stellen: Rudi Dobermann. Als Deutscher Meister, Europameister, Olympionike – und Schöpfer des MSC-Wappens.





























